Stunde der Wintervögel

Forschung, bei der jeder mitmachen kann

Haubenmeise auf schneebedecktem Ast
Haubenmeise

Im Mittelpunkt der siebten Wintervogelzählaktion des NABU, der "Stunde der Wintervögel 2017", die vom 6. bis 8. Januar 2016 stattfinden wird, stehen erneut die uns näher vertrauten und oft auch weit verbreiteten Vogelarten, welche sich vornehmlich in den winterlichen Gärten in Häusernähe aufhalten. Ergänzt wird dieser eher häufiger vorkommendeTeil unserer heimischen Vogelwelt aber gelegentlich sogar von seltenen Wintergästen aus Nord- und Osteuropa. In erster Linie soll aber auch diesmal wieder herausgefunden werden, wo unsere Standvögel noch häufig vorkommen, wo sie bereits selten geworden sind und ob sich vielleicht auffällige Veränderungen zu vorangegangenen Zählungen abzeichnen. Je genauer wir über solche Fragen Bescheid wissen, desto gezielter können Naturschutzorganisationen wie der NABU sich für den erfolgreichen Schutz der Vögel stark machen. Die Zählpraxis ist ganz leicht: Zum Zählen suchen Sie sich einfach ein bequemes Plätzchen, von dem aus Sie gut beobachten können. Wichtig dabei: Von jeder Vogelart notieren Sie sich lediglich die höchste Anzahl der Vögel, die Sie im Verlauf einer Stunde gleichzeitig beobachten konnten. Diese besondere Vorgehensweise vermeidet nämlich ungewollte Doppelzählungen und die damit zwangsläufig verbundenen Fehlinterpretationen.

An der vorhergehenden bundesweiten "Stunde der Wintervögel" Anfang 2016 hatten sich mehr als 93.000 Naturfreunde beteiligt. Insgesamt gingen Meldungen aus 63.000 Gärten und Parks mit 2,5 Millionen gezählten Vögeln ein. Doch es dürfen dieses Jahr gerne noch mehr Mithelfer werden, denn je größer die jeweilige Teilnehmerzahl ist, desto aussagekräftiger sind die jeweils erzielten Zählungsergebnisse. Genaue Informationen zur Teilnahme und weitere interessante Informationen zum Thema finden Sie unter www.stundederwintervoegel.de