Willkommen bei der                                                          NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald

Naturschutz, Artenschutz, Biotopschutz, Umweltschutz

Die NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald mit Sitz in Holler bei Montabaur vernetzt 13 NABU-Gruppen aus der Region Mittelrhein-Westerwald und steht der Bevölkerung für Fragen rund um das Thema Natur zur Verfügung. Möchten Sie sich über eine NABU-Veranstaltung informieren oder wollen Sie mit uns in der Natur aktiv werden? Möchten Sie eine besondere Beobachtung melden? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

 

Hier geht es zu den 13 Ortsgruppen: NABU-Ortsgruppen


Wildtier gefunden?

Was tun? Hilfestellungen auf einem Blick


Jungvogel gefunden 

Wann brauchen Jungvögel unsere  Hilfe und wann nicht? Unter

wildvogelhilfe.org

finden Sie detaillierte Antworten  rund um den Wildvogelfund. 

Weitere Infos hier

 

 

Fledermaus gefunden

Fledermaus-Hotline des NABU:

030-284984-5000

Öffnungszeiten finden Sie hier

 Die wichtigsten Antworten

rundum Fledermäuse gibts

 hier

 

Igel gefunden 

Wann brauchen Igel unsere Hilfe

und wann nicht? Unter

proigel.de/

finden Sie detaillierte Antworten

rund um den Igelfund. 

Weitere Infos hier.

 

Bilch gefunden

Garten-, Baum- oder Siebenschläfer: Unter

wildstationbilche.de

finden Sie zahlreiche Informationen.  Erstmaßnahmen zur Versorgung eines gefundenen Bilches finden sie hier

 


Wildtiernotfälle

Weitere Informationen und Wildtierpflegestationen finden Sie hier.


Aktuelles

Insektensommer 2024 - zähl mit!

Insekten beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei noch die Natur vor der eigenen Haustür besser kennenlernen – all das vereint der „Insektensommer“. Vom 31. Mai bis 9. Juni und vom 2. bis 11. August 2024 rufen wir dazu auf, eine Stunde lang das Summen und Brummen in der Umgebung zu entdecken. Der Insektensommer ist eine Gemeinschaftsaktion von NABU und LBV und ihres Partners naturgucker.de.

Und so funktioniert´s

 Mitmachen ist ganz einfach: Es reicht, sich für eine Stunde an einem sonnigen, eher windstillen Tag einen schönen Platz zu suchen. Der kann im Garten, im Wald, auf der Wiese oder am Wasser liegen. Fokussieren Sie sich auf einen Umkreis von etwa zehn Metern und notieren Sie, was Sie sehen. Etwas leichter wird es mit diesen Hilfsmitteln:

  • Lupe
  • Bestimmungsbuch
  • Zählhilfe
  • Kamera (um Ihre schönen Beobachtungen auch festzuhalten)

Keine Panik, wenn Ihnen auch mal ein Insekt entwischt, bevor Sie es erkennen oder Sie es nicht bestimmen können! Wichtig ist nur, dass Sie einen Modus finden, in dem Sie Freude an der Aktion haben.

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Zählhilfe Insektensommer 2024
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Biodiv.-Kampagne 2024

Während in großen Teilen der Bevölkerung und Politik die Klimakrise als Problem erkannt wurde, fehlt derzeit in vielen Teilen der Gesellschaft noch das Bewusstsein für die Naturkrise – und damit der politische Handlungswille. Mit der Biodiv-Kampagne wollen wir das ändern. Als Deutschlands größter Umwelt- und Naturschutzverband müssen wir den Anstoß geben, das öffentliche Bewusstsein für die Naturkrise zu schärfen und die Handlungs-bereitschaft der Politik stärken. Die Bekämpfung der Naturkrise kann nur gelingen, wenn die Natur wieder ausreichend Platz erhält. Deshalb stellen wir mit eurer Hilfe den Schutz und die Wiederherstellung artenreicher Flächen sowie deren Vernetzung in den Fokus. Indem wir das Engagement der NABU-Naturschutzmacher*innen für ein „Lebensnetz“ von Naturflächen sichtbar machen und politisch nutzen, wollen wir der Wiederherstellung der Biodiversität eine neue Priorität in Politik und Öffentlichkeit verschaffen. Unter dem Begriff „Lebensnetz“ verstehen wir den zum Überleben wichtigen Verbund von Schutzgebieten, Renaturierungsflächen und noch zu sichernden Flächen.

 

Du möchtest mehr Informationen zur Kampagne? Diese findest du hier. Die Aktionstage der biologischen Vielfalt finden vom 20.- 30. Mai 2024 statt.

 


Der Schrecken der Gemüsebeete

5 Tipps zum Umgang mit den schleimigen Vielfraßen

1. Nützlinge fördern
Wegschnecken haben eine ganze Reihe natürlicher Feinde. Zu ihnen gehören Laufkäfer, Bänderschnecken, Blindschleiche, Kröten und Igel. Ein Steinhaufen oder ein Laub- oder Reisighaufen fördern diese Tiere. Generell lockt eine naturnahe Gestaltung viele Nützlinge in den Garten und hilft, die Wegschnecke fern zu halten.

2. Schnecken und Eier absammeln
Schnecken legen ihre Eier in dunkle Ecken und im Boden ab. Hier können sie vor allem im Herbst abgesammelt werden. Erwachsene Nacktschnecken tummeln sich gerne unter ausgelegten Brettern, Töpfen und großen Blättern und können dort regelmäßig in den Morgenstunden eingesammelt werden. Auch Schneckenkragen oder Schneckenzäune, halten die Tiere auf. Nicht zu empfehlen sind Bierfallen oder das Zerschneiden der Schnecken. Nicht nur aus ethischer Sicht, der Geruch von Bier lockt alle Schnecken aus der Nachbarschaft an. Auch zerschnittene Schnecken wirken anziehend auf Artgenossen, da Schnecken auch kannibalisch leben.

3. Den Boden trocken halten
Nacktschnecken sind meist nachtaktiv und kommen am besten auf feuchtem Boden voran. Optimal ist es deshalb, die Pflanzen gleich am Morgen zu wässern und den Boden über den Tag abtrocknen zu lassen. Außerdem sollte nur punktuell gegossen werden - direkt an der Pflanze. Auf trockenem Boden fällt den Schnecken die Fortbewegung schwer. Ein lockerer Boden und raue Oberflächen erschweren den Tieren außerdem das Kriechen.

4. Kaffeesatz streuen
Im Gegensatz zu uns Menschen finden Schnecken den Geruch von Kaffee abstoßend. Wer gern Kaffee trinkt, sollte den Satz aufheben, trocknen lassen und gegen Schnecken um seine Pflanzen verteilen. Auch andere bodenbedeckende Mittelchen mögen die Tiere nicht. Kalk und Sägespäne sind bei vielen Gärtnern üblich.

5. Auf Hochbeete setzen
Hochbeete sind eine gute Alternative für den Garten mit Schneckenproblem. Hier oben sind die Pflanzen relativ sicher, denn die Wände zu erklimmen, ist für Schnecken nur schwer möglich. Zusätzlich kann das Hochbeet mit einem Kupferband gesichert werden. Gelöste Kupfer-Ionen wirken giftig auf Schnecken. Ein weiterer Vorteil: Das Gärtnern ist rückenschonend.


Stunde der Gartenvögel

Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei tolle Preise gewinnen – all das vereint die „Stunde der Gartenvögel“. Jedes Jahr am zweiten Maiwochenende sind alle Naturliebhaber*innen aufgerufen, Vögel zu notieren und zu melden. Die 20. Auflage der Aktion findet vom 09. bis 12. Mai 2024 statt.

 

So funktioniert´s

Es ist wirklich leicht und macht großen Spaß, selbst wenn Sie es zum ersten Mal machen. Suchen Sie sich einfach ein Plätzchen am Fenster, im Garten, auf dem Balkon oder im Park und beobachten Sie dort eine Stunde lang, was umherflattert.


Notieren Sie dabei von jeder Vogelart die höchste Anzahl, die Sie während dieser Stunde gleichzeitig sehen konnten. Das ist wichtig, damit Vögel, die zwischendurch ja auch wieder wegfliegen, nicht doppelt gezählt werden. In unserem Bild wären das zum Beispiel drei Haussperlinge, die zur gleichen Zeit am Vogelbad zu sehen waren. Sind es zehn Minuten später auf einmal acht Sperlinge, dann wird diese Anzahl gemeldet.

Beobachtet werden kann zu einer beliebigen Stunde vom 09. bis zum 12. Mai 2024.

Die Zählhilfe erleichtert Ihnen die Erfassung der Vögel. Der Bogen bildet die häufigsten Gartenvögel ab und bietet die Möglichkeit zum Ankreuzen der beobachteten Vögel. Er hilft Ihnen dabei, Doppelzählungen zu vermeiden, indem Sie jeweils die höchste Anzahl der Vögel einer Art innerhalb der Beobachtungsstunde notieren. Bitte senden Sie den Zählhilfebogen nicht an den NABU zurück – er ist lediglich als Hilfe gedacht.

Und noch etwas Wichtiges: Selbst wenn Sie nur wenige Vögel beobachten während der Zählstunde, ist das ebenfalls eine wertvolle Information für uns. Sie geben Hinweise darauf, dass die Bestände vieler Vogelarten zuückgehen. Auch wenn es vielleicht frustrierend ist, bitte melden Sie gerne auch solche Ergebnisse.

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Flyer Stunde der Gartenvögel
Alles rund um die Stunde der Gartenvögel 2024
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Zählhilfe
Die Zählhilfe zur Stunde der Gartenvögel 2024
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Hinweise Hygiene am Futterhaus

08. März 2024

Erlenzeisig als Wintergast sucht Futter. Foto: Kathy Büscher/ NABU
Erlenzeisig als Wintergast sucht Futter. Foto: Kathy Büscher/ NABU

 

Beim NABU häufen sich in den letzten Tagen Meldungen über tote Wildvögel in der Nähe von Gärten. Betroffen sind häufig Erlenzeisige, die in der Wintersaison sonst eher selten an Futterhäuschen beobachtet werden. Oft zeigen die Vögel einige Tage vorher Mattigkeit und erscheinen orientierungslos, bevor sie sterben. Ursache für die Erkrankung können Salmonellen an einer Futterstelle sein. Diese können über Vogelkot an die Futterstelle geraten und sich dort bei günstiger Witterung vermehren. In unsauberem Tränkwasser und bei offen ausgestreutem Futter, in dem die Vögel herumhüpfen können, stecken sich weitere Vögel an, die oft schon von ihrem langen Zug aus anderen Ländern geschwächt sind.
Wer in der Nähe seines Vogelhäuschens oder -tränke tote Vögel findet, sollte sie unter Gebrauch von Einmalhandschuhen und Schutzmaske entfernen, die Futterstelle/-tränke abbauen und jetzt die Winterfütterung einstellen. Die Gerätschaften sollten vor dem nächsten Einsatz mit Spülmittel und heißem Wasser intensiv gereinigt und möglichst gut durchgetrocknet werden. Außerdem sollten auch an Futterstelle angehäufter Vogelkot und unsaubere  Futterreste  entfernt werden.   Am besten verwendet man Futterhäuschen, bei denen der Kot mit dem Futter nicht in Kontakt kommen kann (z.B. Futterspender).

Informieren Sie auch bitte das zuständige Veterinäramt, damit Tote Tiere auf Seuchen hin untersucht werden können und ggf. weitere Maßnahmen zum Schutz vor der Ausbreitung erfolgen können.

 

Im Westerwaldkreis nimmt Helge Ehmann (Tel. 02602 124-281) die Meldung von Vogeltotfunden entgegen.

 
Salmonellen sind stabförmige Bakterien, die beim Menschen Durchfall, Erbrechen und leichtes Fieber auslösen können. Besonders anfällig für Salmonellenerkrankungen sind Kinder bis zu 10 Jahren und ältere Menschen.  

 

Weiterführende Links:

 

Was tun mit toten Vögeln?  Richtig entsorgen oder melden und vorbeugen

 

Mehr Informationen zum Thema Vogelfütterung gibt es auch hier:  NABU-Tipps zur Vogelfütterung

 

Blaumeisensterben: Meldung beim NABU


Ältere Beiträge finden Interessierte gleich hier.