Willkommen auf der Internetseite der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald

Naturschutz, Artenschutz, Biotopschutz, Umweltschutz

Die NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald mit Sitz in Holler bei Montabaur vernetzt 13 NABU-Gruppen aus der Region Mittelrhein-Westerwald und steht der Bevölkerung für Fragen rund um das Thema Natur zur Verfügung.

Aktuelles

07.11.2017 "Faszination Wald" - Herzliche Einladung!

10.10.2017 Gottesanbeterin auf der Schmidtenhöhe entdeckt

Gottesanbeterin (Mantis religiosa)
Gottesanbeterin (Mantis religiosa), Foto: Dietmar Müllen

Eine besondere Entdeckung wurde während einer Exkursion der NABU-Gruppe Koblenz und Umgebung im NABU-Beweidungsgebiet auf der Schmidtenhöhe bei Koblenz gemacht: In direkter Nähe zu einem der vielen Amphibiengewässer wurde auf einer brachliegenden Rohbodenfläche eine Gottesanbeterin (Mantis religiosa) entdeckt. Die wärmeliebende Gottesanbeterin gehört zu den Arten, die sich im Zuge des Klimawandels immer weiter nach Norden ausbreiten. Die bis zu 75 Millimeter langen Insekten fühlen sich besonders in sonnigen, trockenen Gras- und Buschlandschaften, Halbtrockenrasen und Ruderalflächenwohl. Die Gottesanbeterin wurde 2017 zum Insekt des Jahres gekürt. Die Entdeckung dieser Art auf der Schmidtenhöhe zeigt wiederholt, wie wertvoll die Weideflächen für den Erhalt und die Ausbreitung seltener Arten sind.

06.10.2017 Jetzt Termin vormerken: Sonderveranstaltung "Faszination Wald" am 19.11.2017

Foto: Heinz Strunk
Foto: Heinz Strunk

Am Sonntag, den 19.11.2017 dreht sich beim NABU Rhein-Westerwald alles um den Lebensraum Wald. Von 10:00 bis ca. 16:30 Uhr wartet ein spannendes Programm auf Sie! Lesen Sie mehr

29.09.2017 NABU-Stiftung erhält 526 Hektar ehemalige Militärflächen in Rheinland-Pfalz

Drei große ehemalige militärische Übungsplätze in Rheinland-Pfalz, zwei davon in der Region-Rhein-Westerwald gelegen, werden als Nationales Naturerbe erhalten. 235 Hektar auf der Schmidtenhöhe bei Koblenz, 153 Hektar bei Westerburg sowie 138 Hektar bei Saarburg werden künftig in der Obhut der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe liegen. Die Übertragung wurde gestern mit der feierlichen Unterzeichnung einer Vereinbarung durch Ministerialdirektorin Dr. Elsa Nickel vom Bundesumweltministerium, Staatsministerin Ulrike Höfken, Vorstandsmitglied der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) Paul Johannes Fietz und dem Vorsitzenden der NABU-Stiftung Christian Unselt ermöglicht. So werden diese ökologisch wertvollen Gebiete als Rückzugsräume für die Natur dauerhaft gesichert. Bereits seit 2009 engagiert sich der NABU Rheinland-Pfalz auf der Schmidtenhöhe mit einem Beweidungsprojekt. Als neuer Eigentümer wird die NABU-Stiftung das Beweidungsprojekt weiter ausweiten sowie mit einer Schafbeweidung ergänzen, um die Artenvielfalt der mageren Wiesen zu erhalten. Die naturnahen Laubmischwälder wird die NABU-Stiftung der ungestörten Entwicklung überlassen. Für die Öffentlichkeit wird die Schmidtenhöhe weiterhin über einen Rundwanderweg als Naherholungsgebiet zugänglich bleiben. Weitere Informationen

V. l. n. r.: Christian Unselt, Dr. Elsa Nickel, Ulrike Höfken, Paul Johannes Fietz. Foto: Heinz Strunk
V. l. n. r.: Christian Unselt, Dr. Elsa Nickel, Ulrike Höfken, Paul Johannes Fietz. Foto: Heinz Strunk

18.09.2017 Projekt "KinderGartenpaten": Vernetzungstreffen 2017

Mittlerweile im fünften Jahr führt der NABU Rhein-Westerwald im Auftrag der Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz das Projekt „KinderGartenpaten“ durch. Im Rahmen des Projektes stattet der NABU Kindergärten aus der Region mit Hochbeeten aus, die ehrenamtliche Gartenpatinnen und -paten gemeinsam mit den Kindern bewirtschaften. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Themen naturnahes Gärtnern, gesunde Ernährung, Naturerlebnisse für Kinder und biologische Vielfalt im Kindergarten. 

Ein Vernetzungstreffen der teilnehmenden Kindergärten aller fünf Projekt-Jahrgänge fand jetzt in Andernach statt. 24 TeilnehmerInnen nahmen an einer Führung durch die Essbare Stadt teil. Nach einem Erfahrungsaustausch rund um das Gärtnern mit Kindergartenkindern am Hochbeet begab sich die Gruppe auf eine Führung durch den Permakulturgarten Andernach-Eich. Anhand der vielen dort vorhandenen Obst- und Gemüsesorten wurden verschiedene Anbaumethoden unter die Lupe genommen und Bewirtschaftungstipps ausgetauscht. Nun bleibt den ehrenamtlichen KinderGartenpatinnen und -paten, die neu gewonnenen Tipps und Ideen in den Kindergärten zusammen mit den Kindern selbst auszuprobieren. Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.kindergartenpaten.de


07.09.2017 NABU-Forderungen zur Bundestagswahl 2017

Artenvielfalt, Klimaschutz und Co. – Der Ausgang der Bundestagswahl am 24. September 2017 wird richtungsweisend für die Zukunft des Arten-, Natur- und Umweltschutzes in Deutschland sein. Sowohl auf EU-Ebene als auch auf Bundesebene stehen wichtige Entscheidungen an. Die Anforderungen des NABU an die deutsche Umwelt- und Naturschutzpolitik in der nächsten Legislaturperiode finden Sie hier.

04.09.2017 Usutu-Virus - Meldeaktion zum Amselsterben

Auch dieses Jahr gehen beim NABU wieder Meldungen über kranke und tote Amseln ein. Einige der Todesfälle konnten auf das tropische Usutu-Virus zurückgeführt werden, dem bereits 2011 und zuletzt 2016 viele Vögel zum Opfer gefallen waren. Mit dem Virus infizierte Vögel wirken apathisch, flüchten nicht mehr und sterben meist binnen weniger Tage. Häufig sind Amseln betroffen, aber auch andere Vogelarten erkranken. Zusammen mit dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin arbeitet der NABU daran, die Ausbreitung des Virus zu verfolgen und zu analysieren. Deshalb hat der NABU ein Online-Formular zur Meldung kranker bzw. toter Amseln veröffentlicht. Weitere Informationen zur Meldeaktion sowie Hintergrundinformationen zum Usutu-Virus finden Sie hier

21.08.2017 Herzliche Einladung zur Batnight 2017

Ausflug Zwergfledermaus
Bild: NABU/Dietmar Nill

Um Fledermäuse ranken sich Legenden und spannende Geschichten. 25 Fledermausarten gibt es in Deutschland, viele davon sind gefährdet. Im Rahmen der 21. Europäischen Fledermausnacht haben Sie Ende August die Möglichkeit, mehr über das Leben und die Bedrohung der Tiere zu erfahren und sie einmal aus nächster Nähe kennen zu lernen. Mehrere NABU-Gruppen aus der Region begeben sich mit Fledermausdetektoren auf die Suche nach den faszinierenden Säugetieren. Unsere Experten vermitteln dabei Spannendes und Wissenswertes aus der Welt der Fledermäuse. Zu diesen kostenfreien Veranstaltungen sind Sie herzlich eingeladen! Einen Überblick über die einzelnen Termine und weitere Informationen finden Sie hier.

17.08.2017 NABU-Jahresbericht 2016 online

Den NABU-Jahresbericht 2016 können Sie ab sofort hier herunterladen. Der Jahresbericht gibt einen Einblick in die Organisation sowie in wichtige NABU-Themen und Projekte.

Das hat der NABU 2016 für die Natur erreicht

02.08.2017 Sensen-Lehrgang der NABU-Gruppe Hundsangen im SWR

Einen Beitrag des SWR über den von der NABU-Gruppe Hundsangen am Samstag, den 29. Juli durchgeführten Lehrgang "Locker mit Schwung - mit der Sense richtig mähen" finden Sie ab sofort unter www.NABU-Hundsangen.de

20.07.2017 Natur am Straßenrand

Blühender Straßenrand
Foto: Peter Fasel

So manche Straßen- und Wegränder präsentieren sich im Sommer in bunten Farben – und dienen mit ihren Kräutern und Wildblumen vielen Tierarten als Nahrungs- und Lebensräume. Blütenbesuchende Insekten finden hier Nektar; auch Vögel und Niederwild finden hier ganzjährig Nahrung und Versteckmöglichkeiten. Damit können Straßen- und Wegränder einen Beitrag zur Abmilderung des dramatischen Artenrückgangs in der Agrarlandschaft leisten. Voraussetzung ist jedoch eine angepasste, extensive Pflege. Hierzu gehört, dass nicht unnötig breit, unnötig häufig und nicht zu früh im Jahr gemäht wird. In vielen Fällen reicht es aus, die Straßen- und Wegränder ein- bis zweimal im Jahr und frühestens ab Juli zu mähen. Für die Verkehrssicherungspflicht genügt oft ein vergleichsweise schmaler Streifen. Insbesondere dort, wo kein Straßenverkehr herrscht, z. B. an Feldwegen, macht eine frühe Mahd aus reiner Ordnungsliebe wenig Sinn. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

07.06.2017 40 Jahre NABU-Gruppe Guckheim

Am Sonntag, den 11. Juni feiert die NABU-Gruppe Guckheim ihr 40-jährigen Bestehen am Bürgerhaus in Guckheim, Hauptstraße 24. Hierzu sind alle NaturfreundInnen herzlich eingeladen. Die Feier beginnt um 10:30 Uhr mit einem Frühshoppen unter musikalischer Begleitung des Musikvereins 1980 Guckheim e. V. Ab 13:00 Uhr findet der offizielle Teil der Veranstaltung statt. Auf die Besucher warten u. a. Informationsstände des NABU, die Rollende Waldschule der Kreisjägerschaft sowie Speisen und Getränke zu verbraucherfreundlichen Preisen.

29.05.2017 Vermeintlich verlassene Jungvögel sind nicht unbedingt hilflos

Foto: Heinz Strunk
Foto: Heinz Strunk

Viele Jungvögel verlassen in diesen Tagen ihre Nester, um die ersten Flugversuche zu unternehmen. Auf den ersten Blick hilflose Tiere stehen häufig noch mit ihren Eltern in Kontakt und werden in der Regel weiter von diesen versorgt. Lesen Sie mehr

24.05.2017 Endergebnisse der "Stunde der Gartenvögel"

Die Ergebnisse der diesjährigen "Stunde der Gartenvögel" stehen fest. Bundesweit haben über 56.000 Personen  rund 1,3 Millionen Vögel gemeldet. Alle Daten auf einen Blick, interaktive Karten mit Auswertungsmöglichkeiten für einzelne Landkreise und viele weitere Informationen finden Sie hier.

08.05.2017 Mitmachen bei der "Stunde der Gartenvögel" vom 12. bis 14. Mai

Vom 12. bis 14. Mai findet zum dreizehnten Mal die "Stunde der Gartenvögel" statt. Beteiligen Sie sich an Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion und testen bzw. erweitern Sie gleichzeitig Ihre Kenntnisse über unsere Vogelwelt! Beobachten und zählen Sie eine Stunde lang die Vögel in Ihrem Garten oder im Park und melden Sie dem NABU Ihre Beobachtungen! Weitere Informationen und unser Online-Meldeformular finden Sie hier

20.04.2017 Turmfalkenbrut in Höhr-Grenzhausen - live

Unter www.falken-hoehr.de können Sie das diesjährige Turmfalken-Brutgeschäft in einem auf einem Höhr-Grenzhausener  Dachboden installierten Turmfalkenkasten beobachten!

 

29.03.2017 Projekt "KinderGartenpaten" mit Workshop in Wirges gestartet

Mit einem ersten Workshop in der ev. Kita Regenbogenland Wirges hat für 10 Kitas aus der Region die Gartensaison  begonnen. Bereits im fünften Jahr führt der NABU Rhein-Westerwald im Auftrag der Landeszentrale für Umweltaufklärung das Projekt "KinderGartenpaten" durch. Ausgewählte Kitas erhalten Hochbeete, torffreie Kompost- und Anzuchterde, Bio-Saatgut und ein Minigewächshaus. In drei halbtägigen Workshops werden ehrenamtliche Hochbeetpatinnen und -paten aus den teilnehmenden Kitas zur gärtnerischen und gartenpädagogischen Arbeit am Hochbeet geschult. Die Ehrenamtlichen betreiben anschließend mit den Kindergartenkindern die Hochbeete in den Kitas. So sollen im Rahmen des Projektes den Jüngsten frühzeititg Garten- und Naturerfahrungen ermöglicht, natürliche Kreisläufe erklärt und in den Kitas eine gesundheitsorientierte Ernährung angeregt werden. Im ersten Projektworkshop mit 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde gemeinsam das erste Hochbeet errichtet. Mit dem nötigen Know-how steht nunmehr dem Aufbau weiterer Hochbeete nichts mehr im Wege. Wie und was gemeinsam mit den Kindern gesät und gepflanzt wird, ist Schwerpunktthema des im April stattfindenden Folge-Workshops.

23.03.2017 NABU Hundsangen startet Projekt "Lebensraum Dorf - Vielfalt sorgt für Vielfalt"

Die NABU-Gruppe Hundsangen hat unter dem Titel „Lebensraum Dorf - Vielfalt sorgt für Vielfalt“ ein Projekt in der Verbandsgemeinde Wallmerod ins Leben gerufen, das die Gestaltung von naturnahen, auf die Bedürfnisse vieler Pflanzen- und Tierarten ausgerichteten Gärten unterstützen und auf die zunehmende Vernichtung von

Lebensräumen aufmerksam machen soll. Es werden Wege aufgezeigt, wie jeder Einzelne schon mit geringen Veränderungen in seinem direkten Umfeld Einfluss nehmen und Lebensräume schaffen kann, z.B. durch heimische Wildpflanzen, das Kompostieren oder das Anbringen von Nistkästen. Weitere Informationen finden

Sie auf der Internetseite der NABU-Gruppe Hundsangen unter „Projekte“.

13.03.2017 Naturschutz im Garten - Tipps für die Gartensaison 2017

Distelfalter
Bild: Rolf Juergens

Zum Start der Gartensaison 2017 haben wir hier ein paar Tipps für Sie zusammengestellt.

07.03.2017 Bürger-Befragung zur Zukunft der EU-Agrarpolitik

Bis zum 2. Mai haben alle Bürger der EU die Chance, an einer Online-Konsultation der Europäischen Kommission zur Zukunft der EU-Agrarpolitik nach 2020 teilzunehmen. Hierdurch besteht die wichtige Möglichkeit, Einfluss auf die zukünftige Gesetzgebung zu nehmen und sich für eine nachhaltige, naturverträgliche Landwirtschaft stark zu machen. Hierbei geht es auch um die Frage, wie die derzeit rund 60 Milliarden Euro Subventionen künftig verteilt werden sollen. Der NABU fordert einen grundlegenden Richtungswechsel in der EU-Agrarpolitik und die Koppelung der Verteilung öffentlicher Gelder an konkrete Naturschutz- und Tierwohlleistungen. Die Ergebnisse der Befragung sollen in die Vorschläge zur Weiterentwicklung der EU-Agrarpolitik einfließen.

  • Zum Online-Fragebogen gelangen Sie hier.
  • Eine Ausfüllhilfe der Initiative LivingLand, einem Zusammenschluss aus NABU und vielen weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen, mit Antwortempfehlungen inkl. ausführlichen Begründungen für die einzelnen Empfehlungen finden Sie hier.
  • Weitere Informationen erhalten Sie über diesen Link

13.02.2017 Naturschutz praktisch

Bei unseren nächsten Veranstaltungen dreht sich alles um den praktischen Naturschutz. Für Samstag, den 18. bzw. Samstag, den 25. Februar laden die NABU-Gruppen Kroppacher Schweiz und Hundsangen dazu ein, den fachgerechten Obstbaumschnitt in Theorie und Praxis zu erlernen. Am 25. Februar finden außerdem ein Biotoppflegeeinsatz der NABU-Gruppe Daaden auf vereinseigenen Streuobstwiesen, die alljährliche Nistkastenreinigung der NABU-Gruppe Bad Marienberg im Basaltpark sowie ein Heckenpflege-Einsatz der NABU-Gruppe Altenkirchen statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Weitere Informationen können Sie unserem Veranstaltungsprogramm entnehmen.

01.02.2017 Wintervögel in diesem Jahr besonders zugfaul // Teilnahmerekord bei "Stunde der Wintervögel"

Viele Menschen treibt in diesem Winter die Frage um: Wo sind die Vögel geblieben? Auffallend wenige Meisen, Finken und andere Vögel ließen sich in den vergangenen Monaten an Futterstellen sowie in Gärten und Parks blicken. Dass diese Beobachtung flächendeckend zutrifft, bestätigte jetzt Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion, die „Stunde der Wintervögel“. Mehr als 6.400 Vogelfreunde aus Rheinland-Pfalz zählten Anfang Januar eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten und meldeten die Beobachtungen an den NABU – ein absoluter Rekordwert für Rheinland-Pfalz. Insgesamt beobachteten die Teilnehmer durchschnittlich 21 Prozent weniger Tiere als in den Jahren zuvor. Vor allem bei den häufigen Wintervögeln, darunter die Meisenarten, wurden die bisher niedrigsten Zahlen seit Beginn der Aktion im Jahr 2011 verzeichnet. Einige Arten hatten dieses Jahr offenbar kaum Wanderlust – was zu teils deutlichen Rückgängen geführt hat. Das gilt vor allem für jene, die im Winter häufig Besuch von ihren Artgenossen aus dem kälteren Norden und Osten bekommen. Auffällig ist, dass die Rückgänge bei Meisen und Co. im Norden und Osten Deutschlands gering ausfallen. In Rheinland-Pfalz waren Kohl- und Blaumeise mit Abnahmen von 41 bzw. 49 Prozent dagegen viel seltener zu sehen als im Vorjahr. Manche Wintervögel haben wohl aufgrund des – bis zum Beginn des Zählwochenendes – noch extrem milden Winters auf halber Zugstrecke Halt gemacht. Im Gegensatz dazu sind Arten, die im Winter von Deutschland aus teilweise nach Süden abwandern, in diesem Jahr besonders häufig hier geblieben. Bei Amsel und Star wurden die bislang höchsten oder zweithöchsten Werte seit Beginn der Aktion ermittelt. Die Amselzahlen stiegen in Rheinland-Pfalz pro Garten durchschnittlich um 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der Star nahm gar um 220 Prozent zu. Neben der geringen Zuglust könnten auch weitere Faktoren Einfluss auf die Ergebnisse gehabt haben. Nicht ausgeschlossen ist z. B., dass Meisen und andere Waldvögel im Frühjahr einen schlechten Bruterfolg hatten. Ob diese Vermutung zutrifft, wird die im Mai stattfindende Schwesteraktion „Stunde der Gartenvögel“ zeigen, bei der dann die Brutvögel im Fokus stehen. Weitere Informationen sowie Ergebnisse aus den einzelnen Landkreisen finden Sie hier

09.01.2017 Veranstaltungskalender 2017 erschienen!

NABU-Exkursion auf der Schmidtenhöhe bei Koblenz
Bild: Heinz Strunk

Unseren Veranstaltungskalender für das Jahr 2017 können Sie ab sofort hier herunterladen.

02.01.2017 Mitmachen bei der "Stunde der Wintervögel 2017"

Machen Sie vom 6. bis 8. Januar 2017 mit bei der siebten "Stunde der Wintervögel", Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion! Weitere Informationen finden Sie hier.

30.12.2016 Alte Handys für die Havel - auch in 2017!

Haben Sie zu Weihnachten ein Smartphone/Handy verschenkt oder selbst eines geschenkt bekommen? Anstatt ein Althandy zu entsorgen oder monatelang/jahrelang ungenutzt in einer Schublade liegen zu lassen, empfehlen wir, aus Ressourcen- und Umweltschutzgründen funktionstüchtige Geräte zur Weiternutzung zu verschenken oder zu verkaufen und defekte Geräte ggf. reparieren, notfalls recyceln zu lassen. In 2017 bieten wir weiterhin Sammelstellen für defekte Althandys in der Region an. Eine Übersicht finden Sie hier.

 

Der NABU Rhein-Westerwald wünscht allen Naturfreundinnen und Naturfreunden einen guten Rutsch in das Jahr 2017!

14.12.2016 EU-Naturschutzrichtlinien bleiben erhalten!

Nach zähen Verhandlungen hat die EU-Kommission die Entscheidung zum Erhalt der beiden wichtigsten EU-Naturschutzgesetze, der Vogelschutz- und der Fauna-Flora-Habitat-(FFH)-Richtlinie, gefällt. Damit ist der erste bedeutende Versuch in der EU-Umweltpolitik, den Rückwärtsgang einzulegen, gescheitert. Im vergangenen Jahr hatten rund eine halbe Million Menschen die Beibehaltung der Richtlinien gefordert, nachdem EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker unter dem Druck von Lobbyisten die Prüfung einer "Verschmelzung" und "Modernisierung" der beiden Richtlinien beauftragt hatte und damit eine Aufweichung der Richtlinien zu befürchten war. Nun gilt es, die beiden Naturschutzrichtlinien konsequenter umzusetzen und hierfür ausreichend finanzielle Mittel bereit zu stellen.

02.12.2016 Verzicht auf Streusalz schont Bäume und Grundwasser

Streumittel haben in der kalten Jahreszeit Hochkonjunktur. Der NABU Rhein-Westerwald empfiehlt, wo möglich salzfreie, abstumpfende Streumittel wie Granulate, Split oder Sand zu verwenden, vor allem in der Nähe von Bäumen. Der Grund: Streusalz gelangt über den Boden in die Pflanzen und verändert dort den Nährstoffhaushalt. Die Folgen zeigen sich oft erst im Frühjahr und Sommer, wenn salzgeschädigte Straßenbäume trotz ausreichender

Niederschläge vertrocknen. Nicht nur Pflanzen leiden unter dem Salz; Tiere können sich am Streusalz die Pfoten entzünden. Zudem kann das Streuen zur Versalzung des Grundwassers beitragen. Viele Privathaushalte und auch einige Kommunen verzichten bereits auf den Einsatz von Streusalz, doch noch längst nicht alle. Wer z. B. auf Treppen und Rampen Salz einsetzen muss, dem empfehlen wir, nach Möglichkeit sparsam damit umzugehen und das Salz ggf. mit Sand zu mischen. 

21.11.2016 Neue NAJU-Kindergruppen gegründet

Die NABU-Gruppen Kroppacher Schweiz und Rengsdorf haben eigene NAJU-Kindergruppen  für Kinder von 6 bis 12 Jahren gegründet. Naturinteressierte Kinder aus der Verbandsgemeinde Hachenburg erwartet in zweiwöchigen Abständen, freitags von 15:00 - 17:00 Uhr mit der NAJU-Gruppe Kroppacher Schweiz ein spannendes Programm rund um die heimische Natur. Die Gruppe Rengsdorf bietet in den Verbandsgemeinden Rengsdorf, Dierdorf und Puderbach vielfältige Aktionen und Naturerlebnisse an. Das erste reguläre Treffen findet am Freitag, den 9. Dezember, um 15:00 Uhr in Kurtscheid statt. Weitere Informationen sind direkt bei den NABU-Gruppen Kroppacher Schweiz und Rengsdorf erhältlich.

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