Willkommen auf der Internetseite der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald

Naturschutz, Artenschutz, Biotopschutz, Umweltschutz

Die NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald mit Sitz in Holler bei Montabaur vernetzt 13 NABU-Gruppen aus der Region Mittelrhein-Westerwald und steht der Bevölkerung für Fragen rund um das Thema Natur zur Verfügung.

Aktuelles

20.01.2020 NABU Gebhardshainer Land und Wissen wählt neuen Vorstand

Der neue Vorstand der NABU-Gruppe Gebhardshainer Land und Wissen um die Vorsitzenden Petra Gilberg (3. v. r.) und Monika Orthey (2. v. r.)
Der neue Vorstand der NABU-Gruppe Gebhardshainer Land und Wissen um die Vorsitzenden Petra Gilberg (3. v. r.) und Monika Orthey (2. v. r.)

Auf ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung wählte die NABU-Gruppe Gebhardshainer Land und Wissen einen neuen Vorstand. Das Amt der Vorsitzenden übernimmt Petra Gilberg aus Steinebach. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Monika Orthey aus Steinebach gewählt. Als Kassenwartin und Schriftführerin wurden Verena Rolland und Varinia Birk aus Gebhardshain jeweils wiedergewählt. Ralf Hoss, Mario Brenner, Sebastian Birk, Tanja Illgen und Dirk Marx bleiben dem Vorstand der NABU-Gruppe als Beisitzer bzw. als Beisitzerin erhalten. Neu in den Vorstand wurden neben den beiden Vorsitzenden als weitere Beisitzerinnen Gabi Becker und Christel Mies gewählt. Die NABU-Gruppe dankte ihrem bisherigen Vorstand, und insbesondere ihrem bisherigen Vorsitzenden Ralf Hoss aus Steinebach, für das ehrenamtliche Engagement in den vergangenen Jahren. Ralf Hoss stand aus beruflichen Gründen nicht für eine Wiederwahl als Vorsitzender zur Verfügung. Mit ihrem neuen Vorstand sieht sich die NABU-Gruppe Gebhardshainer Land und Wissen gut aufgestellt, um sich weiter erfolgreich für den Naturschutz in der Region einzusetzen.

 

07.01.2020 Veranstaltungskalender 2020 erschienen

Breitenbachtalsperre Westerwald
Bild: Marcel Weidenfeller

125 Exkursionen, Vorträge, Kurse, praktische Naturschutzaktionen und weitere Veranstaltungen bieten die NABU-Gruppen der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald im Jahr 2020 planmäßig an. Den Veranstaltungskalender der NABU-Regionalstelle für das Jahr 2020 können Sie ab sofort hier herunterladen.

03.01.2020 Mitmachen bei der "Stunde der Wintervögel" 2020

Vom 10. bis 12. Januar 2020 findet zum zehnten Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt, Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion. Wir rufen alle NaturfreundInnen auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und die Ergebnisse dem NABU zu melden. Lesen Sie hier weiter

20.12.2019 Jahresabschlusswanderungen mit dem NABU im Westerwaldkreis

Nach einem ereignisreichen Vereinsjahr mit vielen Stunden ehrenamtlicher Naturschutzarbeit laden die NABU-Gruppen Rennerod und Umgebung, Bad Marienberg und Hundsangen ihre Vereinsmitglieder sowie alle naturinteressierten MitbürgerInnen zu ihren Jahresabschlusswanderungen ein. Im Vordergrund stehen hierbei das gemeinsame Naturerleben, das Kennenlernen von NABU-Projekten, der fachliche Austausch mit Diskussionen über aktuelle Naturschutzfragen und das gemütliche Beisammensein.

 

Die NABU-Gruppe Rennerod und Umgebung trifft sich am Samstag, den 28. Dezember 2019, um 10:00 Uhr am Rathaus in Rehe für eine zweistündige naturkundliche Wanderung an der Krombachtalsperre. Nach der Wanderung findet ein gemeinsames Mittagessen im Rathaus in Rehe statt. Dort berichtet Christina Schneider, Leiterin der Naturschutzjugend (NAJU) Rennerod, über die Umweltbildungsaktivitäten der NAJU im Jahresverlauf. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf der viertägigen Ferienfreizeit in den Sommerferien. Winfried Becker, 2. Vorsitzender, zeigt Bilder von der NABU-Exkursion bei den Bienenfressern und auf dem Rotenfels und berichtet vom Nistkastenbau mit seiner Schüler-AG. Anschließend, bei einer Tasse Kaffee, ist noch Zeit für Gespräche zwischen Jung und Alt. Eine Anmeldung bei Frank Ebendorff, 1. Vorsitzender, ist bis zum 27. Dezember unter Tel. 0160/95111860 erforderlich. Mitzubringen sind wiederverwendbares Essbesteck und Geschirr sowie Bargeld für das Essen (Erwachsene 12,- Euro, Kinder 6,- Euro).

 

Die Jahresabschlusswanderung der NABU-Gruppe Bad Marienberg findet am Sonntag, den 29. Dezember 2019, um 10:00 Uhr statt. Die von Ludwig Schürg und Michael Kiehne geleitete Wanderung beginnt auf der vom NABU neu erworbenen Streuobstwiese oberhalb von Langenbach, führt zur „Hirtenwiese“ An der Großen Nister in Großseifen und endet an der „Bruchwiese“ bei Langenbach. Unterwegs wird auf naturkundliche Besonderheiten hingewiesen und über die weitere Pflege und Nutzung der Flächen diskutiert werden. Es wird das Mitbringen von Rucksackverpflegung empfohlen. Treffpunkt ist der Parkplatz hinter dem „Langenbacher Friedhof“ in Bad Marienberg, an der Straße Richtung Langenbach. Für weitere Informationen und die erforderliche Anmeldung steht Robin Schürg unter Tel. 0157/84475080 gerne zur Verfügung.

 

Die NABU-Gruppe Hundsangen bietet am Montag, den 30. Dezember 2019, ab 10:00 Uhr eine von Gerhard Thome geführte Winterwanderung entlang des winterlichen Themenweg Ton an. Die etwa elf Kilometer lange Wanderung führt von Boden über Niederahr, Moschheim und Bannberscheid zurück nach Boden. Die gemeinsame Mittagspause ist in der Gaststätte Bürgerstube in Bannberscheid vorgesehen. Die Teilnehmenden erwartet unter anderem viel Wissenswertes über das weiße Gold des Westerwaldes. Treffpunkt ist die Ahrbachhalle in der Schulstraße 4 in Boden. Für die Wanderung sind wetterfeste Kleidung, ein Fernglas, Wanderverpflegung und Bargeld für Essen und Getränke im Restaurant ratsam. Weitere Informationen gibt es unter www.nabu-hundsangen.de.

12.12.2019 Beweidungsprojekt des NABU Rengsdorf als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet

Für sein Beweidungsprojekt auf der Bonefelder Heide erfuhr der NABU Rengsdorf jetzt eine besondere Anerkennung: Vor ca. 70 geladenen Gästen aus Naturschutz, Verwaltung und Politik überreichte Umweltstaatssekretär Dr. Thomas Griese der NABU-Gruppe im Historischen Deichwiesenhof in Bonefeld die Auszeichnung des Beweidungsprojektes als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt.

Neun Graue Gehörnte Heidschnucken helfen der NABU-Gruppe Rengsdorf seit 2013, die Bonefelder Heide, ein etwa zwei Hektar großes Heiderelikt am Beulsberg, das der NABU seit 2010 betreut, wiederherzustellen und zu pflegen. Bereits nach wenigen Jahren konnten eine Verjüngung und Ausbreitung der Erika-Heide erreicht und die Artenvielfalt auf der Fläche sichtbar erhöht werden. Neben der Beweidung durch die von der NABU-Projektgruppe betreuten Heidschnucken legen die Ehrenamtlichen der NABU-Gruppe Rengsdorf bei der Pflege und dem Erhalt der Bonefelder Heide immer wieder selbst Hand an. In einem reich bebilderten Vortrag stellte NABU-Projektleiterin Petra Diederich in Bonefeld die Historie und Ziele des Projektes vor und nutzte die Gelegenheit, sich ausdrücklich bei allen ehrenamtlichen Helfern, der Ortsgemeinde Bonefeld und den weiteren Förderern für ihre Unterstützung zu bedanken. Grußworte und ihre Anerkennung für die Naturschutzarbeit des NABU Rengsdorf übermittelten neben Umweltstaatssekretär Dr. Thomas Griese auch Michael Mahlert, 1. Beigeordneter des Landkreises Neuwied, Verbandsgemeindebürgermeister Hans-Werner Breithausen und Ortsgemeindebürgermeisterin Claudia Runkel. Wer mehr über das Beweidungsprojekt auf der Bonefelder Heide erfahren oder selbst im Projekt ehrenamtlich aktiv werden möchte, findet viele weitere Informationen und Kontaktdaten unter www.nabu-rengsdorf.de.

Weitere Informationen zu den NABU-Beweidungsprojekten in der Region

28.11.2019 Maßnahmenumsetzung auf dem ehemaligen Standortübungsplatz Westerburg gestartet

Seit Sommer dieses Jahres ist die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe nun auch im Grundbuch als Eigentümerin der 153 Hektar großen Naturerbefläche Westerburg eingetragen. Die Umsetzung der Naturschutzmaßnahmen auf dem ehemaligen Standortübungsplatz hat begonnen. Aus diesem Anlass fand kürzlich eine Begehung des Geländes statt. Erfahren Sie mehr

Blick über den ehemaligen Standortübungsplatz Richtung Osten
Bild: Johannes Zühlke

20.11.2019 NABU-Stiftung kauft Gewässer der Westerwälder Seenplatte

Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe hat die sieben Seen der Westerwälder Seenplatte bei Dreifelden erworben. Insgesamt 228 Hektar Gewässer und Ufersaum konnten so dauerhaft für die Natur und für die Region gesichert werden. Lesen Sie weiter

Dreifelder Weiher, Westerwälder Seenplatte
Dreifelder Weiher, Bild: Marcel Weidenfeller

15.11.2019 NABU Bad Marienberg kauft zwei wertvolle Grundstücke

Zur Sicherung wertvoller Grünland-Biotope und zum Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten hat die NABU-Gruppe Bad Marienberg zwei weitere Grundstücke erworben. Der Flächenkauf wurde gefördert von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz. Lesen Sie weiter

 

06.11.2019 Herzliche Einladung: An den Rändern des Horizonts – Eine Reise zu den indigenen Gemeinschaften und verborgenen Schönheiten unserer Erde

Zusammen mit Greenpeace e. V. laden wir für Mittwoch, den 20. November 2019, um 19:30 Uhr zu einer Foto-Liveshow von und mit dem Naturfotografen Markus Mauthe in die Wiedhöhenhalle nach Kurtscheid (Schulstraße) ein. Seit 30 Jahren bereist Markus Mauthe die letzten Winkel der Erde fernab bekannter Reiserouten. Für sein neues Projekt machte er sich auf die Suche nach Menschen, die abseits unserer modernen Welt noch möglichst nahe an den Wurzeln ihrer indigenen Kulturen leben. Das Ergebnis dieser Expeditionen ist eine einzigartige multimediale Live-Show, die einen spannenden Ausschnitt der kulturellen und ökologischen Vielfalt unseres Planeten zeigt. Als Umweltaktivist ist Mauthe zugleich Chronist des Wandels, in dem die indigenen Gesellschaften heute begriffen sind durch Umweltzerstörung, Globalisierung und Klimawandel.

BesucherInnen haben vor Ort die Möglichkeit, sich an unserem Infostand über aktuelle regionale Natur- und Umweltschutzprojekte zu informieren und ins Gespräch zu kommen. Einlass ist ab 19:00 Uhr, Beginn um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Bilder: Markus Mauthe/Greenpeace
Bilder: Markus Mauthe/Greenpeace

31.10.2019 Erste Hilfe für NaturschützerInnen

Artenreiche Wiesen mähen, Obstbäume pflegen, Fledermausstollen kontrollieren oder Exkursionen leiten - die Aufgaben im ehrenamtlichen Naturschutz sind vielfältig. In Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband Westerwald e. V. hat die NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald für ehrenamtlich Engagierte jetzt einen ganztägigen Erste-Hilfe-Outdoor-Kurs angeboten. Im Mittelpunkt der praxisnahen Schulung standen die wesentlichen Aspekte der Arbeitssicherheit im Naturschutz und die typischen Gefahren, denen Ehrenamtliche bei der praktischen Natur- und Artenschutzarbeit ausgesetzt sind. Behandelt wurden u. a. Freischneide- und Motorsägearbeiten, die Arbeit mit Leitern, allergische Reaktionen durch Herkulesstaude, Eichenprozessionsspinner und Wespen sowie viele Elemente der klassischen Erste-Hilfe-Ausbildung. In realistischen Fallbeispielen aus dem Bereich des praktischen Naturschutzes und durch viele Übungsszenarien konnten die Teilnehmenden neues Praxiswissen erlernen und bereits vorhandene Kenntnisse auffrischen. Der für die Teilnehmenden kostenlose Kurs wurde geleitet von Jochen Wihl, Thiemo Weisenfeld, Christian Wagner (DRK-Kreisverband Westerwald e. V.) und Nicolas Schreckenbach (NABU-Landesverband Rheinland-Pfalz). Gefördert wurde der Kurs aus Mitteln der „Aktion Grün“ des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz. Neben zahlreichen Handouts erhielten die Teilnehmenden ein speziell für die praktische Naturschutzarbeit im Freien zusammengestelltes Erste-Hilfe-Set. Mit 16 Teilnehmenden war der Kurs schnell ausgebucht. Er soll in dieser Form für im Naturschutz engagierte NABU-Mitglieder im Frühjahr 2020 erneut angeboten werden und u. a. zur aktiven Mitarbeit im Natur- und Artenschutz motivieren. Weitere Informationen zum Kurs sind bei uns in der NABU-Regionalstelle erhältlich.

09.10.2019 Mit Militärfahrzeugen für den Naturschutz

Mitglieder des Military Vehicle Drivers e.V. führten in Zusammenarbeit mit dem NABU Koblenz und Umgebung Pflegemaßnahmen auf der Schmidtenhöhe durch.
Mitglieder des Military Vehicle Drivers e.V. führten in Zusammenarbeit mit dem NABU Koblenz und Umgebung Pflegemaßnahmen auf der Schmidtenhöhe durch.

Am Wochenende vom 13. bis zum 14. September fand im Naturschutzgebiet „Schmidtenhöhe“ des NABU Koblenz und Umgebung das alljährliche MVD Treffen statt. Hierbei handelt es sich um den Military Vehicle Drivers e.V. Eine Gruppe Menschen, die sich für vor allem alte Militärfahrzeuge interessieren und diese auch gern im Gelände zum Einsatz bringen. Der ehemalige Truppenübungsplatz in Koblenz eignet sich dafür natürlich optimal. Und ganz nebenbei unterstützen sie damit die Naturschutzarbeiten der NABU-Gruppe. Durch die schweren Maschinen der Fahrer wird der Boden verdichtet und es entstehen Senken. Diese können sich nun mit Regenwasser füllen und bilden somit temporäre Gewässer. Ein Muss für viele der seltenen Tierarten im Naturschutzgebiet wie beispielsweise die stark bedrohte Gelbbauchunke. Die Gewässer sind zum Laichen unverzichtbar für die Tiere. Doch auch beim Kampf gegen die Verbuschung der 140 Hektar großen Fläche unterstützen die Fahrer die auf den Weiden freilebenden Taurusrinder, welche normalerweise dafür eingesetzt werden. Jedoch ist bei weitem nicht das gesamte Naturschutzgebiet für die Fahrer zugänglich. Durch eine genau geplante Strecke hatten zwar alle Fahrer genug Platz um sich auszutoben, jedoch blieben die Rinder ungestört und keiner der bereits vorhandenen Lebensräume wurde beschädigt.

NABU startet Forschungsprojekt zum Insektenschwund

Deutschland hat sich zum Schutz der Biodiversität verpflichtet. Um den Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten und in einen positiven Trend umzukehren, brauchen wir Datengrundlagen – vor allem in Naturschutzgebieten. Dazu startet der NABU mit starken Partnern ein Forschungsprojekt - mit gemeinsamer Expertise und wissenschaftlich basiert, soll die Insektenvielfalt in Naturschutzgebieten erfasst und dokumentiert werden. Dazu werden in den nächsten vier Jahren bundesweit in 21 repräsentativen Gebieten mit standardisierten Monitoring-Methoden Insektenpopulationen erfasst. Im Rahmen des wissenschaftlichen Forschungsprojektes soll die Zivilgesellschaft von Anfang an aktiv mit eingebunden werden. Wissenschaftliche Daten werden innerhalb des Projektes transparent geteilt und es sind öffentliche Veranstaltungen rund um das Thema Insekten geplant. An diesem Diskurs können sich Vertreter von Landesbehörden, Landes-und Bundesministerien, Landwirte und deren Verbände sowie Interessierte aus Gesellschaft und Wirtschaft beteiligen. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage des NABU-Bundesverbandes.

Erfolgreiche Freiwilligentage mit dem NABU Montabaur und Umgebung

Über 25 Teilnehmer packten beim Freiwilligentag des NABU Montabaur und Umgebung mit an.
Über 25 Teilnehmer packten beim Freiwilligentag des NABU Montabaur und Umgebung mit an.

Am 10. August 2019 veranstaltete der NABU (Naturschutzbund Deutschland) in der Region Rhein-Westerwald erstmals Freiwilligentage. Auch der NABU Montabaur und Umgebung beteiligte sich an der Gemeinschaftsaktion. Über 50 helfende Hände packten mit an, um die unterhalb des NABU Naturschutzzentrums gelegene „Wiese am Florianspfad“ in Holler zu pflegen. Gemeinsam wurde gemäht, gejätet und gerechent, damit sich eine artenreiche und bunte Blumenvielfalt als wertvoller Lebensraum für Biene, Schmetterling und Grashüpfer entwickeln kann. Der NABU Vorstand war begeisterst von dem regen Zustrom an Freiwilligen, von denen sich etliche zum ersten Mal aktiv für den Naturschutz engagierten. Beeindruckend war ebenso die hohe Motivation der Teilnehmer nach dem Motto: "viele Hände - schnelles Ende." Auch die Geselligkeit kam beim anschließenden Picknick nicht zu kurz. Neben dieser einmal im Jahr stattfindenden Hauruck-Mäh-Aktion kümmert sich eine tatkräftige Gartengruppe aus Ehrenamtlichen regelmäßig um diesen Hotspot der Biodiversität. Um dem Insektensterben zu begegnen wurde von den ehrenamtlichen Naturschützern bereits Wildbienenhotel, Hummelkasten, Lesestein- und Reisighaufen errichtet sowie nektar- und pollenreiche Wildkräuter gepflanzt. Das Mähen der Fläche in Verbindung mit dem anschließenden Abtragen des Mähgutes dient der Ausmagerung, welche zu einer größeren Pflanzenvielfalt führt. Wer sich ebenfalls für den Schutz der heimischen Artenvielfalt einsetzen möchte, meldet sich bitte bei Katharina Kindgen 02602/970134 oder Katharina.Kindgen@NABU-RLP.de


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