Archiv 2017

29.03.2017 Projekt "KinderGartenpaten" mit Workshop in Wirges gestartet

Mit einem ersten Workshop in der ev. Kita Regenbogenland Wirges hat für 10 Kitas aus der Region die Gartensaison  begonnen. Bereits im fünften Jahr führt der NABU Rhein-Westerwald im Auftrag der Landeszentrale für Umweltaufklärung das Projekt "KinderGartenpaten" durch. Ausgewählte Kitas erhalten Hochbeete, torffreie Kompost- und Anzuchterde, Bio-Saatgut und ein Minigewächshaus. In drei halbtägigen Workshops werden ehrenamtliche Hochbeetpatinnen und -paten aus den teilnehmenden Kitas zur gärtnerischen und gartenpädagogischen Arbeit am Hochbeet geschult. Die Ehrenamtlichen betreiben anschließend mit den Kindergartenkindern die Hochbeete in den Kitas. So sollen im Rahmen des Projektes den Jüngsten frühzeititg Garten- und Naturerfahrungen ermöglicht, natürliche Kreisläufe erklärt und in den Kitas eine gesundheitsorientierte Ernährung angeregt werden. Im ersten Projektworkshop mit 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde gemeinsam das erste Hochbeet errichtet. Mit dem nötigen Know-how steht nunmehr dem Aufbau weiterer Hochbeete nichts mehr im Wege. Wie und was gemeinsam mit den Kindern gesät und gepflanzt wird, ist Schwerpunktthema des im April stattfindenden Folge-Workshops.

23.03.2017 NABU Hundsangen startet Projekt "Lebensraum Dorf - Vielfalt sorgt für Vielfalt"

Die NABU-Gruppe Hundsangen hat unter dem Titel „Lebensraum Dorf - Vielfalt sorgt für Vielfalt“ ein Projekt in der Verbandsgemeinde Wallmerod ins Leben gerufen, das die Gestaltung von naturnahen, auf die Bedürfnisse vieler Pflanzen- und Tierarten ausgerichteten Gärten unterstützen und auf die zunehmende Vernichtung von

Lebensräumen aufmerksam machen soll. Es werden Wege aufgezeigt, wie jeder Einzelne schon mit geringen Veränderungen in seinem direkten Umfeld Einfluss nehmen und Lebensräume schaffen kann, z.B. durch heimische Wildpflanzen, das Kompostieren oder das Anbringen von Nistkästen. Weitere Informationen finden

Sie auf der Internetseite der NABU-Gruppe Hundsangen unter „Projekte“.

13.03.2017 Naturschutz im Garten - Tipps für die Gartensaison 2017

Distelfalter
Bild: Rolf Juergens

Zum Start der Gartensaison 2017 haben wir hier ein paar Tipps für Sie zusammengestellt.

07.03.2017 Bürger-Befragung zur Zukunft der EU-Agrarpolitik

Bis zum 2. Mai haben alle Bürger der EU die Chance, an einer Online-Konsultation der Europäischen Kommission zur Zukunft der EU-Agrarpolitik nach 2020 teilzunehmen. Hierdurch besteht die wichtige Möglichkeit, Einfluss auf die zukünftige Gesetzgebung zu nehmen und sich für eine nachhaltige, naturverträgliche Landwirtschaft stark zu machen. Hierbei geht es auch um die Frage, wie die derzeit rund 60 Milliarden Euro Subventionen künftig verteilt werden sollen. Der NABU fordert einen grundlegenden Richtungswechsel in der EU-Agrarpolitik und die Koppelung der Verteilung öffentlicher Gelder an konkrete Naturschutz- und Tierwohlleistungen. Die Ergebnisse der Befragung sollen in die Vorschläge zur Weiterentwicklung der EU-Agrarpolitik einfließen.

  • Zum Online-Fragebogen gelangen Sie hier.
  • Eine Ausfüllhilfe der Initiative LivingLand, einem Zusammenschluss aus NABU und vielen weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen, mit Antwortempfehlungen inkl. ausführlichen Begründungen für die einzelnen Empfehlungen finden Sie hier.
  • Weitere Informationen erhalten Sie über diesen Link

13.02.2017 Naturschutz praktisch

Bei unseren nächsten Veranstaltungen dreht sich alles um den praktischen Naturschutz. Für Samstag, den 18. bzw. Samstag, den 25. Februar laden die NABU-Gruppen Kroppacher Schweiz und Hundsangen dazu ein, den fachgerechten Obstbaumschnitt in Theorie und Praxis zu erlernen. Am 25. Februar finden außerdem ein Biotoppflegeeinsatz der NABU-Gruppe Daaden auf vereinseigenen Streuobstwiesen, die alljährliche Nistkastenreinigung der NABU-Gruppe Bad Marienberg im Basaltpark sowie ein Heckenpflege-Einsatz der NABU-Gruppe Altenkirchen statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Weitere Informationen können Sie unserem Veranstaltungsprogramm entnehmen.

01.02.2017 Wintervögel in diesem Jahr besonders zugfaul // Teilnahmerekord bei "Stunde der Wintervögel"

Viele Menschen treibt in diesem Winter die Frage um: Wo sind die Vögel geblieben? Auffallend wenige Meisen, Finken und andere Vögel ließen sich in den vergangenen Monaten an Futterstellen sowie in Gärten und Parks blicken. Dass diese Beobachtung flächendeckend zutrifft, bestätigte jetzt Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion, die „Stunde der Wintervögel“. Mehr als 6.400 Vogelfreunde aus Rheinland-Pfalz zählten Anfang Januar eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten und meldeten die Beobachtungen an den NABU – ein absoluter Rekordwert für Rheinland-Pfalz. Insgesamt beobachteten die Teilnehmer durchschnittlich 21 Prozent weniger Tiere als in den Jahren zuvor. Vor allem bei den häufigen Wintervögeln, darunter die Meisenarten, wurden die bisher niedrigsten Zahlen seit Beginn der Aktion im Jahr 2011 verzeichnet. Einige Arten hatten dieses Jahr offenbar kaum Wanderlust – was zu teils deutlichen Rückgängen geführt hat. Das gilt vor allem für jene, die im Winter häufig Besuch von ihren Artgenossen aus dem kälteren Norden und Osten bekommen. Auffällig ist, dass die Rückgänge bei Meisen und Co. im Norden und Osten Deutschlands gering ausfallen. In Rheinland-Pfalz waren Kohl- und Blaumeise mit Abnahmen von 41 bzw. 49 Prozent dagegen viel seltener zu sehen als im Vorjahr. Manche Wintervögel haben wohl aufgrund des – bis zum Beginn des Zählwochenendes – noch extrem milden Winters auf halber Zugstrecke Halt gemacht. Im Gegensatz dazu sind Arten, die im Winter von Deutschland aus teilweise nach Süden abwandern, in diesem Jahr besonders häufig hier geblieben. Bei Amsel und Star wurden die bislang höchsten oder zweithöchsten Werte seit Beginn der Aktion ermittelt. Die Amselzahlen stiegen in Rheinland-Pfalz pro Garten durchschnittlich um 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der Star nahm gar um 220 Prozent zu. Neben der geringen Zuglust könnten auch weitere Faktoren Einfluss auf die Ergebnisse gehabt haben. Nicht ausgeschlossen ist z. B., dass Meisen und andere Waldvögel im Frühjahr einen schlechten Bruterfolg hatten. Ob diese Vermutung zutrifft, wird die im Mai stattfindende Schwesteraktion „Stunde der Gartenvögel“ zeigen, bei der dann die Brutvögel im Fokus stehen. Weitere Informationen sowie Ergebnisse aus den einzelnen Landkreisen finden Sie hier

09.01.2017 Veranstaltungskalender 2017 erschienen!

NABU-Exkursion auf der Schmidtenhöhe bei Koblenz
Bild: Heinz Strunk

Unseren Veranstaltungskalender für das Jahr 2017 können Sie ab sofort hier herunterladen.

02.01.2017 Mitmachen bei der "Stunde der Wintervögel 2017"

Machen Sie vom 6. bis 8. Januar 2017 mit bei der siebten "Stunde der Wintervögel", Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion! Weitere Informationen finden Sie hier.

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